Meine Heimat

Unser Haus und Leben

Seit 2012 wohnen wir (meine Frau und ich) in der schönen Region Kraichtal. Wo wir in dem Ortsteil Neuenbürg wohnen. Dieses Dorf hat gerade mal 5xx Einwohner.
Außer einen Bäcker, Kneipe, Frisör, Sporthalle und einer Feuerwehr hat man dort nicht viel. Aber ne Menge Weinberge und Felder drum herum.

Hier einige Info´s zu dem Dorf:

Die erste urkundliche Erwähnung Neuenbürgs findet sich im Jahre 1241. Der Ort war ursprünglich Teil der Gemarkung "Öwisheim" und bildete sich als Siedlung um die "neue Burg" der Grafen von Eberstein. Mit Konrad von Remchingen beginnt die Herrschaft der Herren von Remchingen. Er wird 1331 mit Neuenbürg belehnt. Die Marienkapelle wird 1468 in eine Pfarrkirche umgewandelt. Zuvor war die Gemeinde dem Oberöwisheimer Pfarrer zugeteilt. Plünderungen und Verwüstungen im 30-jährigen Krieg. Aufgrund der Entvölkerung wird die Gemeinde wieder nach Oberöwisheim eingepfarrt.

Nach Aussterben der Grafen von Eberstein 1660 und der Herren von Remchingen (1657) erzwingt das Hochstift Speyer die Huldigung der Untertanen. Rekatholisierung der Bevölkerung. 1803 kommt Neuenbürg zu Baden. 1945 wird die Bevölkerung kurzzeitig evakuiert, um ehemalige KZ-Häftlinge hier einzuquartieren. Eine Stiftung mit Werken des expressionistischen Malers Karl Hubbuch wurde 1985 von der Witwe des Künstlers der Stadt Kraichtal übergeben. Die Eltern Karl Hubbuchs wohnten in Neuenbürg. Die St.-Lukas-Kirche mit befestigtem Kirchturm aus dem 15. Jahrhundert ist das Wahrzeichen Neuenbürgs.

Quelle:Kraichtal/Neuenbürg